Wie bleibt mein Hund bei mir - die Sicherung

Vorbeugen ist besser als nachsehen

Zubehör

Wenige Dinge sind wirklich wichtig:

  •  Halsband, Geschirr + Führleine sowie GPS-Ortungsgerät für unsichere Hunde.
  • Halsbänder sollen so verschnallt sein, dass es UNMÖGLICH für den Hund ist, sich mit dem Kopf rückwärts daraus zu befreien. 
  • Geschirre sollen so gearbeitet sein, dass der Hund sich nicht rückwärts herauswinden kann. 
  • Führleinen sollten so beschaffen sein, dass eine doppelte Sicherung möglich ist, d.h. die Führleine wird sowohl am Halsband als auch am Geschirr befestigt. Sinnvoll ist es gerade in der Anfangszeit und bei größeren, stärkeren Hunden, die Führleine am eigenen Körper zu befestigen.

Flexileinen anfänglich nicht verwenden: Es ist keine doppelte Sicherung möglich, sie fällt häufig mit lauten Krach aus der Hand, so dass sie den ängstlichen Hund extrem verschreckt und in die Flucht treibt, kann sich um die Beine wickeln und schwere Wunden bei Ihnen und dem Hund verursachen oder Sie zu Fall bringen. 


Im neuen Zuhause

Ist der neue Hausbewohner eingezogen, sollte in der etwa drei Monate währenden Anfangszeit einiges beachtet werden. Diese Tipps können Leben retten!

 

Im Haus

  • Sicherung des Hundes in einem geschlossenen Raum durch Geschirr und Leine, bevor die Haustür geöffnet wird.                                                                                                                      
  • Abschliessen der Türen, da der Hund sie auch alleine öffnen könnte.

Im Garten

  • Anfänglich den Hund niemals im Garten alleine lassen, vor allem nicht, wenn der Garten nicht absolut ausbruchssicher ist. Gut ist eine der Gartengröße angepasste Schleppleine von 5-10 Metern Länge, über die Sie ihn notfalls sichern können. Der Zaun, der das Grundstück umgibt, darf keine Schlupflöcher aufweisen.
  • Eine Höhe von mindestens 160 cm ist zu empfehlen, um als ausbruchssicher zu gelten.

Auto

  • Überlegen Sie sich VORHER, in welcher Reihenfolge der Ausstieg des Hundes geschehen kann, ohne dass er eine Chance hat zu entkommen. Unvorhergesehene Dinge geschehen so schnell, dass man meist nicht mehr reagieren kann.

Zum Hundetrainer

Wir können keine Hundetrainer empfehlen. Wichtig ist: Ein Hundetrainer soll einen Hund  so behandeln, wie Sie selbst von ihm auch behandelt werden möchten.

Führung ist für Mensch und Hund wichtig, sollte aber nicht mit Diktatur verwechselt werden. Respekt voreinander und Empathie füreinander sind wichtig. Auch unsere Hunde haben Ängste und gute und weniger gute Tage und möchten nicht dafür bestraft werden. Zwang und lautes Herumbrüllen ist kein Schlüssel zum Erfolg und machen Lernen unmöglich.

Falls der Bauch grummelt, lieber den Trainer wechseln!    


Diese Angaben haben wir der Internetseite "Find mich fix" entnommen, hier findet man  noch weitere Anregungen und Tipps.